Überdurchschnittlich gewachsen

Trotz widriger Umstände am Zins- und Kapitalmarkt und ständig steigender Anforderungen durch neue Gesetze und Verordnungen der EU habe die Raiffeisenbank ein hervorragendes Betriebsergebnis mit überdurchschnittlich hohen Zuwachsquoten in allen Bereichen präsentieren. Die Bilanzsumme konnte dabei um 13 Prozent auf 88,5 Millionen Euro gesteigert werden. Ebenso stiegen die Kundeneinlagen um 13 Prozent auf 50,3 Millionen Euro, das betreute Kundenanlagevolumen um 11,8 Prozent auf nun insgesamt 65,2 Millionen Euro. Die Ausleihungen stiegen 2015 um 14 Prozent auf 67,4 Millionen Euro und das betreute Kreditvolumen sogar um 17,6 Prozent auf 85 Millionen Euro. Aktuell deutet sich auch für 2016 wieder ein gutes Wachstum an.

Die kleine Bank profitierte dabei von ihrer „Größe“ und den damit verbundenen kurzen Entscheidungswegen. Dies erkläre auch den regen Zulauf, der ohne großartig Werbung zu betreiben durch die Mundpropaganda der zufriedenen Kunden zustande kommt, so die Vorstände.

Im Jahr 2015 konnte auch das neue Gewerbezentrum nach Abschluss der umfangreichen Umbaumaßnahmen eingeweiht werden. Die neuen Geschäfte bereichern das Ortszentrum und wurden sehr gut angenommen.

Vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. überbrachte Hauptrevisor Josef Freutsmiedl Glückwünsche zu dem sehr guten Betriebsergebnis und verlas das zusammengefasste Prüfungsergebnis für 2015. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig von den Mitgliedern entlastet. Auch die Genehmigung des Jahresabschlusses mit der vorgeschlagenen Gewinnverwendung erfolgte ohne Gegenstimmen. So können sich die Mitglieder auf eine, für das heutige Zinsniveau ungewöhnlich gute Bruttodividende von 2,0 Prozent freuen.

Um die steigenden aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen erfüllen zu können, will man neben der Zuweisung von Gewinnen das Eigenkapital durch Zeichnung neuer Geschäftsguthaben stärken und bietet den Kunden der Bank die Zeichnung weiterer Anteile an. Die turnusgemäß ausscheidenden Aufsichtsräte Johann Baumann und Ludwig Maier stellten sich erneut zur Wahl und wurden wieder gewählt. Hans Hildebrand hatte die Altersgrenze überschritten und musste nach 21 Jahren aus dem Aufsichtsrat verabschiedet werden. An seiner Stelle wurde Johann Garnreiter in den Aufsichtsrat gewählt.

Bei einem Ausblick auf die nächsten Jahre gaben die Vorstände als Ziel aus, weiter zu wachsen, wie bisher sparsam zu wirtschaften und das Eigenkapital mit Gewinnen und Geschäftsguthaben zu stärken, um die steigenden aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen auch weiterhin gut erfüllen zu können.